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Fanprojekt Duisburg erhält Preis für Toleranz und Zivilcourage

Das Bündnis für Toleranz und Zivilcourage in Duisburg verleiht alljährlich zum Auschwitz-Gedenktag den Duisburger

Preis für Toleranz und Zivilcourage.

In diesem Jahr wurde der Preis an junge Menschen verliehen, die im alltäglichen Bereich das Zusammenleben, die Zusammenarbeit und das interkulturelle Miteinander pflegen.
Stellvertretend für das Bündnis sowie für die NRW-Landesregierung überreichte Andreas Bothe, Staatssekretär im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW nach einer bewegenden Laudatio den Preis in Form einer ausgestreckten Hand an die verdienten Gewinner, dessen herausragendes Engagement im Rahmen der jährlichen Preisverleihung gewürdigt wurde. Vorab entschied sich eine Jury aus Vertretern verschiedenster zivilgesellschaftlicher Akteure unter den eingereichten Vorschlägen für das Fanprojekt Duisburg als diesjährigen Preisträger.

Das Fanprojekt Duisburg wurde für sein stetiges sowie notwendiges Engagement in der Antidiskriminierungsarbeit und insbesondere für sein jährlich stattfindendes „Interkulturelles Fußballturnier“ ausgezeichnet, welches Begegnungen zwischen MSV-Fans, Jugendlichen aus Duisburger Jugendzentren und jungen geflüchteten Menschen schafft und somit nachhaltig die Integration junger Menschen in die Duisburger Stadtgesellschaft fördert.

Die Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW begrüßt die Anerkennung für die schwierige Arbeit, welche die Kolleginnen vor Ort auch nicht selten gegen massive Widerstände leisten müssen. Um so wichtiger ist es, dass gleich gelagerte Angebote auch in der Zukunft gefördert werden, die Zusage ist in dem Fall für das Jahr 2018 bereits getätigt, sodass wir bereist alle gespannt sind auf die Neuauflage der interkulturellen Begegnung im 2018. Neben dem Fanprojekt Duisburg sind natürlich vor allem auch die Teilnehmer des Projektes als Gewinner des Preises zu betrachten.

Das jährliche Turnier wird von der LAG Fanprojekte NRW über Mittel aus dem „Kinder & Jugendförderplan“ des Landes NRW finanziert. Die Mittel werden zur Verfügung gestellt vom Ministerium für Familie, Kinder, Flüchtlinge und Integration des Landes NRW.


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