Aktuelles

Gewalt, Gefahr, Kontrollverlust: Wenn über Fußballfans und Stadionsicherheit gesprochen wird, dominieren häufig genau diese Bilder. Im Zusammenspiel von Innenministerkonferenz, Polizeien, Politik und medialer Berichterstattung entsteht ein Sicherheitsdiskurs, in dem Fans schnell zu potenziellen „Gefährdern“ werden.

Doch was passiert, wenn potenzielle Kriminalität zum Ausgangspunkt politischen Handelns wird? Wenn Sicherheit vor allem durch Kontrolle, Sanktionen und weitere Repression hergestellt werden soll, während Dialog und Prävention in den Hintergrund treten?

Unser Vortrag wirft einen kritischen sozialwissenschaftlichen Blick auf die aktuellen Debatten rund um Fußball und Stadionsicherheit. Im Mittelpunkt stehen Punitivität, Populismus und politische Inszenierung, aber auch Konzepte wie „Moral Panic“ und „Folk Devils“ sowie „Governing through Crime“.

Dabei geht es nicht darum, reale Probleme und Gewalt im Fußball zu negieren. Es geht um die Frage, wie diese Probleme gesellschaftlich konstruiert, politisch genutzt und medial verstärkt werden und welche Folgen es hat, wenn Sicherheit zum dominierenden Regierungsparadigma wird.

Wer definiert eigentlich, was ein „sicheres Stadion“ ist?

Wer gilt als Risiko – und warum?

Und warum spielt Dialog in der aktuellen Debatte eine so geringe Rolle? #Stadionallianzen

Ein Vortrag über Fußball, Macht, Sicherheit und die politische Produktion von Angst.

Link zur Veranstaltung: https://us02web.zoom.us/j/83779797202?pwd=L2Jdx6MIDcNsndVZI29cfkRNnopKCw.1


10. Fancamp NRW: Fünf Tage voller Begegnungen, Erlebnisse und neuer Freundschaften

Das 10. Fancamp NRW liegt hinter uns und einmal mehr blicken wir auf fünf rundum gelungene Tage in den Niederlanden zurück. Gemeinsam mit knapp 50 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus neun angeschlossenen Fanprojektstandorten verbrachten wir eine abwechslungsreiche Woche im Dijke Haus des CVJM Oberhausen in Scharendijke. Das Wetter zeigte sich dabei von seiner besten Seite und sorgte dafür, dass wir sämtliche Mahlzeiten unter freiem Himmel genießen konnten. Dass dabei auch die ein oder andere Kugel Eis den Weg in hungrige Mägen fand, versteht sich bei sommerlichen Temperaturen fast von selbst.

Das Programm war so vielfältig wie die Gruppe selbst. Strandbesuche, Fußball, Tischtennis und Kicker gehörten ebenso dazu wie ein Graffiti-Workshop, eine Schnitzeljagd, gemeinsames Kochen oder entspannte Abende am Lagerfeuer mit Stockbrot und einer ausgiebigen Runde „Werwolf“. Gemeinsam besuchten wir außerdem die Kirmes in Renesse, genossen die Sonnenuntergänge am Strand, verbrachten viel Zeit mit Gesprächen, Sport und Lachen. Eben all das, was einen gelungenen Ferienaufenthalt ausmacht.

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