Aktuelles

Nähanleitung Mund-Nasen-Maske

Covid-19 hat die Welt aktuell mit seinen negativen Auswirkungen in vielen Bereichen fest im Griff, die Konsequenzen auf die mobile Jugendarbeit mit Fußballfans sind aktuell noch nicht absehbar. Grundvoraussetzung für eine gelingende Jugendarbeit war in der Vergangenheit stets ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen allen in die Fanarbeit involvierten Personen, Grundlage dafür ist neben vielen weiteren Faktoren vor allem ein belastbarer persönlicher Kontakt. Dieser ist aktuell massiv eingeschränkt, diesen Beschluss der Entscheidungsträger*innen finden wir richtig und nachvollziehbar.
Viele Personen und Institutionen müssen die praktische Arbeit aktuell an die neuen Voraussetzungen anpassen, das gilt auch für die sozialpädagogischen Fanprojekte, die den Umgang mit der Krise vielerorts gut meistern und bereits neue Angebotsformate entwickelt haben. Einkaufshilfen, online-basierte Seminare, Lesungen, Quizrunden – die Angebotspalette ist breit und vielfältig, aber auch die Einzelfallhilfe findet nach wie vor statt, den Nutzern der Angebote stehen verschiedene Kontaktmöglichkeiten zur Verfügung.
Zur Unterhaltung sowie zur Inspiration haben wir für Euch ein kleines Tutorial erstellt, in dem erklärt wird, wie man relativ einfach eine Mund-Nasen-Maske nähen kann. Diese Maske ist bzw. ersetzt kein medizinisches Produkt, dennoch hilft sie dabei, die Verbreitung der eigenen Viren einzuschränken, zudem stärkt sie das subjektive Sicherheitsempfinden in der Krise.
Bleibt zu Hause, nutzt die Zeit sinnvoll, denkt an Eure Mitmenschen und bleibt gesund.


Jugend in NRW #3 – Fanarbeit und historisch-politische Bildung in nordrhein-westfälischen Fanprojekten


Sozialpädagogische Fanprojekte haben einen bildungspolitischen Auftrag. Dieser leitet sich aus der Arbeitsgrundlage, dem SGB VIII ab, in welchem der Gesetzgeber folgendes formuliert: „Zu den Schwerpunkten der Jugendarbeit gehören: 1. außerschulische Jugendbildung mit allgemeiner, politischer, sozialer, gesundheitlicher, kultureller, … Bildung“, unter Punkt 5. wird darüber hinaus die „internationale Jugendarbeit“ explizit erwähnt.
Auch das „Nationale Konzept Sport und Sicherheit“ (NKSS) legt sich bezüglich der Aufgaben und Ziele der sozialpädagogischen Fanarbeit eindeutig fest und nennt neben der Gewaltprävention, die Vermittlung humanitärer und demokratischer Prinzipien sowie vor allem das Engagement gegen Rassismus, Sexismus, Homophobie und Antisemitismus. (mehr …)


Absage BAG-Jahrestagung in Wuppertal

Leider ist es zum jetzigen Zeitpunkt unmöglich für uns, die Bundestagung der BAG der Fanprojekte in Wuppertal durchzuführen. Lange haben wir uns an Strohhalme geklammert, gerade auch weil wichtige Themen besprochen werden sollten, aber Vorgaben und vor allem der klare Menschenverstand machen uns einen Strich durch die Rechnung.
Aktuell befinden wir uns in Gesprächen mit dem Fanprojekt Wuppertal und der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte, die Tagung ggfs. im kommenden Jahr zu wiederholen.
Über den nachfolgenden Link könnt Ihr Euch bei Interesse das Programm angucken, an dieser Stelle möchten wir uns ausdrücklich bei allen Referent*innen für das Verständnis bedanken, wir freuen uns auf eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit im Netzwerk der sozialpädagogischen Fanprojekte.

Programm:programmheft-bag-tagung-Absage


Call for Papers – Fachtagung “Fußball und Fußballfans” an der Hochschule Fresenius Köln vom 02. – 03. September 2020


Fußball ist ohne Zweifel gesellschaftlich relevant. Er ist geschichtlich und ökonomisch für viele Akteur_innen bedeutsam. Er beschäftigt das politische und das juristische System, mit ihm werden metaphorisch und symbolisch gesellschaftliche Analogien gezogen.
Längst hat sich eine sozialwissenschaftliche Forschungsdisziplin etabliert, die beispielsweise über die Themen Fußball-Fans und Fankultur, aktive Fußballer_innen und Teams gesellschaftliche Phänomene in ihren fußballspezifischen Ausprägungen beleuchtet. In einem prominenten Narrativ des Fußballes wird betont, die „schönste Nebensache der Welt“ sei offen, integrativ und vielfältig.
Auch jugendkulturell sind die Fantypen und Gesellungsformen auf den Tribünen von besonderem Wert. Das Stadion kann insgesamt als ein spezifischer Ort verdichteter gesellschaftlicher Konstellationen betrachtet werden. (mehr …)


Fortbildung für Fachkräfte: Techniken der Visualisierung

WorkshopteilnehmerInnen mit Teilnahmebescheinigungen

Flipcharts so zu gestalten, dass sie ansprechend sind und das Lernen unterstützen, hat nicht viel mit Kunst zu tun. Um Mitschriften so zu gestalten, dass sie schnell zu erfassen sind und in Erinnerung bleiben, muss man nicht ungeheuer kreativ sein. Von grundlegenden Techniken bis zu komplexen Gestaltungsformaten vermittelte Tim Dreyhaupt in einem Tagesseminar im Kölner Fanprojekt die notwendigen Fähigkeiten um selbst zu Visualisieren. 

Für diese Qualifizierungsmaßnahme trafen sich am 14. November 15 Fachkräfte aus verschiedenen Standorten um die eigenen Fähigkeiten in diesen Bereichen zu verbessern. „Da Fanprojekte vielerorts Dialoge moderieren oder Vorträge zu gesellschaftsrelevanten Themen halten, sind Fähigkeiten im Bereich Visualisierung/Präsentation ein elementarer Bestandteil des Methodenrepertoires sozialpädagogischer Fanprojekte“ erklärt Patrick Arnold, Geschäftsführer der LAG Fanprojekte NRW.


Premiere: „In guten wie in schlechten Zeiten“ im TalTonTheater in Wuppertal

Fußball ist die Weltsportart, Integrationsmotor und Sozialisationsinstanz. Da wo sprachliche oder kulturelle Barrieren bestehen und Gesellschaft trennt, funktioniert eins trotzdem- Fußball. Doch wie sieht das in der Praxis aus? Funktionieren oben genannte Prozesse wirklich ohne Weiteres oder ist das der romantische Traum, die Wunschvorstellung einer Sportart, die diesem Anspruch gar nicht wirklich gerecht werden kann?

Diese Frage haben  Geflüchtete u.a. aus Syrien im Rahmen eines Integrationsprojektes des Fanprojektes in Wuppertal beantwortet. Aus den Interviews wurde eine kurze Szenecollage entwickelt, die drei Schauspieler des TalTonTheaters am 07.11. einer interessierten Öffentlichkeit präsentieren. Angereichert werden diese Momentaufnahmen durch Statements verschiedener Fußballfans, darüber hinaus werden die Erzählungen eingebettet in Ereignisse mit einer besonderen Fußballrelevanz. Wir sind gespannt und laden alle Interessierten zur kostenlosen Teilnahme an dem kurzweiligen kulturellen Angebot ein.

Abgerundet wird der Abend durch ein Publikumsgespräch über die Erfahrungen der Darsteller sowie der Besucherinnen mit dem Fußball im nahen Osten.

Der Eintritt ist frei. (1 Euro Bearbeitungsgebühr fällt ausschließlich bei Online-Buchung an)


NRW-Jugendminister Dr. Stamp zum Fachgespräch in der LAG Fachstelle in Bochum

Bochum, 27. September 2019: Seit 2015 fördert die Landesregierung die Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte in NRW. Die Arbeit mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen Fußballfans hat sich über die Jahre stark professionalisiert, seit der Gründung des ersten sozialpädagogischen Fanprojektes 1987 in Dortmund haben sich neben den Angeboten der Fanprojekte auch die Rahmenbedingungen im Arbeitsfeld stark verändert. Mittlerweile arbeiten in NRW 15 über den Kinder & Jugendförderplan des Landes (KJFP) geförderte Fanprojekte auf Grundlage des SGB VIII. Ab Januar 2020 startet in Krefeld der 16. Standort, Grund genug für den zuständigen Minister, sich die Strukturen einmal persönlich anzusehen.

Minister Dr. Stamp zum Fachgespräch in der LAG-Fachstelle
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Fanprojekte NRW präsentieren die 4. Fussball-Kulturtage NRW

Im Fußball steckt viel Kultur – und in der Kultur auch jede Menge Fußball. Die Überschneidung der zwei Welten nutzen die 15 sozialpädagogischen Fanprojekte sowie die angeschlossene Fachstelle der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW (LAG) und präsentieren jährlich in der Länderspielpause im Oktober die landesweiten Fussball-Kulturtage NRW.

Präsentiert wird ein vielfältiges Programm zwischen Kinoleinwand, Lesungen, Diskussionen und Stadterkundung. Angesprochen werden bewusst nicht nur eingefleischte Fußballfans, sondern ein möglich breites Publikum. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos.

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Fachspezifisches Qualifizierungsangebot im Rahmen der BAG-Ost in Neustrelitz

Im Rahmen der Ost-Verbundtagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte e.V. am 14. Und 15. August hat die LAG Fachstelle in Kooperation mit Kris Beer von „Dynamisch in die Zukunft“ ein Qualifizierungsangebot durchgeführt. 

Gemeinsame Auswertung einer Gruppenübung im Rahmen der VIR-Fortbildung

Die Fortbildung „Veränderungsimpulse setzen bei rechtsorientierten Jugendlichen und jungen Erwachsenen (VIR)“ bietet ein Handwerkszeug für die soziale Beratung und Prozessbegleitung bei schwieriger Klientel. Zentrale Bausteine des Konzepts sind Übungen zur Motivierenden Gesprächsführung sowie ein Stadienmodell, das Veränderungsphasen realitätsnah widerspiegelt (TTM-Spirale).

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Staatssekretär Bothe besucht das Fan-Projekt Dortmund

Pünktlich zum Saisonbeginn hat Staatssekretär Andreas Bothe am 13. August das sozialpädagogische Fan-Projekt in Dortmund besucht, welches bereits seit 1987 existiert. Das Fanprojekt ist eines der 15 nordrhein-westfälischen Fußballfanprojekte, die vom NRW-Jugendministerium gefördert werden und fester Bestandteil des Kinder -und Jugendhilfeangebotes der Fußballmetropole Dortmund.

Zu Gast beim Fanprojekt Dortmund: Staatssekretär Bothe (MKFFI) und VertreterInnen vom Verein Borussia Dortmund, der Uni Kassel sowie von BAG und LAG (Foto MKFFI)

Anlass für das Treffen ist das intensive Interesse der NRW-Landesregierung an der wertvollen, aber auch herausfordernden Arbeit der Fußball-Fanprojekte. Um einen umfangreichen Einblick in die Arbeit zu ermöglichen waren auch Vertreter anderer Fanprojekte vor Ort sowie Vertreter der Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) der Fanprojekte in NRW: „Wir sind besonders glücklich, dass die sozialpädagogischen Fanprojekte auf NRW-Landesebene durch das Jugendministerium gefördert werden und dankbar für dessen fachliche Unterstützung, damit sind wir Vorreiter im gesamten Bundesgebiet“ berichtet Patrick Arnold, Geschäftsführer der LAG.

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