Aktuelles

28. Januar 2021 um 19 Uhr – Online-Vortrag: Antisemitismus im Fußball

Ob als Fangesang oder körperlicher Angriff auf dem Platz: Auch im Fußball ist regelmäßig Antisemitismus zu beobachten. Antisemitische Beleidigungen werden genutzt, um gegnerische Fans oder Spieler abzuwerten – das sogenannten „U-Bahn-Lied“ haben viele Fans schon einmal gehört. Jüdische Makkabi-Vereine sind bei ihren Spielen mit offener Feindschaft konfrontiert. Zugleich finden sich aber auch subtilere Formen des Antisemitismus in den Stadien, die nicht immer als solche erkannt werden.
In dem Vortrag soll anhand der spezifischen Funktionen des Antisemitismus deutlich gemacht werden, warum dieser mehr als nur ein Vorurteil ist und welche Anknüpfungspunkte sich im Fußball für antisemitische Haltungen ergeben. Anhand von Beispielen wird gezeigt, wie sich Antisemitismus im Fußball entwickelt hat und auf welche Weise er sich dort artikuliert. Anschließend kann gemeinsam über Gegenstrategien diskutiert werden.

Referent: Micha Neumann ist Sozialpädagoge und arbeitet bei ADIRA, einer Beratungsstelle für Betroffene antisemitischer Diskriminierung.

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage wird die Veranstaltung als Zoom-Call durchgeführt. Eine vorherige Anmeldung ist nötig. Bitte schreiben Sie eine Mail an vermittlung@fussballmuseum.de. Dann erhalten Sie den vor der Veranstaltung den entsprechenden Link.

-Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.-

Eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Fußballmuseum sowie dem Fanprojekt Dortmund in Kooperation mit der Initiative „!Nie wieder. 17. Erinnerungstag im deutschen Fußball“

Diese Veranstaltung war ursprünglich im Oktober 2020 im Rahmen der Fußball-Kultrurtage NRW vorgesehen und musste auf Grund von Krankheit kurzfristig verschoben werden.


Fanbeauftragte der Vereine und Fanprojekte erarbeiten Leitbild zur Professionalisierung der Zusammenarbeit

Im Rahmen eines intensiven Austausches zwischen Verteter*innen der Fanbeauftragten der Vereine sowie den sozialpädagogischen Fanprojekte ist ein Leitbild zur Prefessionalisierung der Zusammenarbeit entstanden. In diesen Prozess waren neben der Koordinationsstelle der Fanprojekte auch die beiden Spitzenverbände DFB und DFL sowie Vertreter*innen der Wissenschaft involviert.

EMPFEHLUNGEN FÜR EINE GELINGENDE ZUSAMMENARBEIT ZWISCHEN FANBEAUFTRAGTEN UND FANPROJEKTEN

Die professionelle Fanarbeit im deutschen Fußball besteht aus zwei Säulen, den Fanbeauftragten der Clubs / Vereine und den sozialpädagogischen Fanprojekten als unabhängige Einrichtungen
der Jugendhilfe. Ihre Angebote bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Fanarbeit.

Die Fanbeauftragten sind die Ansprechpartner der Clubs / Vereine für alle Fans und Zuschauer*innen und als solche die zentrale Instanz für den Dialog und die Vermittlung zwischen Verein und dessen Fans. Sie sind als Expert*innen in vereinsinterne Prozesse eingebunden. Ihnen obliegt eine Vielzahl von Aufgaben im Gesamtkontext der operativen und präventiven Maßnahmen eines Spiels. (mehr …)


Klausurtagung der NRW-Fanprojekte in Hattingen #02/19

Turnusmäßig trafen sich die NRW Fanprojekte Anfang Dezember zur Klausurtagung im DGB-Jugendbildungszentrum in Hattingen. MitarbeiterInnen aus fünfzehn Standorten kamen zum fachlichen sowie kollegialen Austausch zusammen. Am ersten Tag bot die LAG-Fachstelle im Rahmen zweier Workshops die Möglichkeit, sich zu den Themen „Professionalisierung von Gewalt als neue Herausforderung in der aufsuchenden Jugendsozialarbeit“ und „Konfliktmanagement – Umgang mit schwierigen Menschen“ fortzubilden.

Organisiert wurden die Workshops von der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW, durchgeführt unter anderem in Zusammenarbeit mit Robert Claus von der KoFaS (Kompetenzgruppe für Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit) sowie Solmund Schnell. Abgerundet wurde das Programm mit einer abendlichen Gesprächsrunde zum Thema „Welche Awarenesskonzepte braucht der Fußball“, dieser Beitrag wurde u.a. von LAG-Vorstandsmitglied Miriam Hamid-Beißner vom Fanprojekt Bielefeld organisiert.
Am zweiten Tag fand die Sitzung des Westverbunds der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG-West) statt.


Fünfte Auflage des Fortbildungsprogramms Fanarbeit „Praxis, Transfer, Wissen“

In Zusammenarbeit mit dem Trägerverbund der Fanprojekte in AWO-Trägerschaft „Passgenau“, der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) sowie der BAG der Fanprojekte präsentieren wir den mittlerweile fünften Fortbildungskalender…

Klausurtagung der Fanprojekte NRW in Hattingen

Zum sechsten Mal trafen sich die NRW Fanprojekte am 27. und 28.Februar zu ihrer jährlichen Klausurtagung. Im DGB-Jugendbildungszentrum in Hattingen kamen MitarbeiterInnen aus fünfzehn Standorten zum fachlichen sowie kollegialen Austausch zusammen. Am ersten Tag boten drei Workshops die Möglichkeit, sich zu den Themen „Weiblichkeiten in der Fanarbeit“, „U-18 Arbeit nach dem SGB VIII im Rahmen des NRW-Fancamps“ und einer „Schreibwerkstatt“ fortzubilden.

Organisiert wurden die Workshops von der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW, durchgeführt unter anderem von der KoFaS (Kompetenzgruppe für Fankulturen & Sport bezogene Soziale Arbeit) und der Schreibwerkstatt der Universität Duisburg/Essen (Dr. Ulrike Pospiech). Am zweiten Tag fand die Sitzung des Westverbunds der Bundesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte (BAG-West) statt. Themen waren unter anderem die Bundestagung 2020 in Wuppertal, das Fanfinale im Rahmen des DFB-Pokalfinales sowie eine umfangreiche Strukturreform der Selbstorganisation im Rahmen des Westverbundes.


Call for Papers – Inter- und transdisziplinäre Tagung Fußball & Geschlecht am 1.-2. Oktober 2019 in Bochum

Liebe Forscher*innen und Fußballexpert*innen,

Fußball ist längst als Forschungsgegenstand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften etabliert. Er gilt dabei gemeinhin als letztes Refugium der Männlichkeit, das Männer erhalten und Frauen erobern wollen.

Dem komplexen wie vielschichtigen Verhältnis von Fußball und Geschlecht möchten wir eine eigene inter- und transdisziplinäre Tagung widmen, die Wissensbestände und Diskurse aus Wissenschaft und Praxis in Austausch bringt. Diese findet als Kooperation der Professur Gender Studies der Ruhr-Universität Bochum, der LAG Fanprojekte NRW und der Heinrich Böll Stiftung NRW am 1. und 2. Oktober 2019 in Bochum statt. Die Keynote wird Prof. Dr. Katja Sabisch sprechen. Weitere Vortragende können sich ab sofort für die Tagung bewerben. Ob auf dem Rasen oder in der Kurve – das Geschlechterverhältnis im Fußball soll im Fokus aller Vorträge stehen. Für Referent*innen wird es eine finanzielle Aufwandsentschädigung geben. Die Umsetzung eines Tagesbandes im Anschluss an die Veranstaltung ist in Planung.

Wir bitten um Einreichungen aus u.a. folgenden Forschungsbereichen:

  • Gender and Diversity Studies
  • Geisteswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Kulturwissenschaften
  • (Sozial-)Pädagogik
  • Sportwissenschaften

Die Tagung ist offen für alle Fußball- und Fanforscher*innen. Der Call for Paper richtet sich auch an fortgeschrittene Masterstudierende sowie Doktorand*innen, die hier ihre Forschungsarbeiten präsentieren möchten. Zudem sind Pädagog*innen und Sozialarbeiter*innen, die im Fußballkontext tätig sind, explizit eingeladen, aus ihrer Praxis zu berichten.

Bitte schicken Sie bis zum 31. März 2019 Ihr Abstract, umfassende Fragestellung, Methode und Ergebnisse, von max. 5000 Zeichen inklusive Leerzeichen sowie eine Kurz-Biografie und Kontaktdaten an tagungfussballforschung@rub.de.

Auch Zuhörer*innen sind zu dieser Tagung herzlich willkommen und werden gebeten, sich bis zum 1. September 2019 als Teilnehmende anzumelden. Die Teilnahme inklusive Verpflegung ist kostenlos.

Die Daten im Überblick:

Tagung: 1. und 2. Oktober 2019, Universitätsstraße 105, 44789 Bochum Deadline Call for Paper: 31. März 2019

Anmeldung als Zuhörer*innen: 1. September 2019

Wir freuen uns über zahlreiche Einreichungen.


Jährliche Klausurtagung der NRW-Fanprojekte am 8. & 9. Mai in Hattingen


Einmal im Jahr treffen sich turnusmäßig alle NRW-Fanprojekte zur zweitägigen Klausurtagung im DGB-Bildungszentrum in Hattingen. Ziel ist es, den Austausch unter den Standorten sowie die fachliche Meinungsbildung der KollegInnen zu fördern und zu fordern. Nur eine sich stets selbst reflektierende und weiterbildende Mitarbeiterschaft ist in der Lage, den schwierigen Herausforderungen gerecht zu werden, die das sich ständig verändernde Arbeitsfeld mit sich bringt. Das jährliche Angebot wird organisiert und finanziert von der LAG Fanprojekte NRW, teilnehmen können insgesamt 35 hauptamtliche MitarbeiterInnen aus den 15 der LAG angeschlossenen Standorte.
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Neuer Fortbildungskalender „Praxis, Transfer, Wissen # 4“ steht zur Verfügung

Titelseite der BroschüreIn Zusammenarbeit mit dem Trägerverbund der Fanprojekte in AWO-Trägerschaft „Passgenau“ und der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) präsentieren wir den mittlerweile vierten Fortbildungskalender aus der Reihe „Praxis, Transfer, Wissen“.

Mit neun Angeboten verteilt auf verschiedene Fachgebiete bieten wir interessante Angebote zur Vertiefung sowie zur Aus-, Fort- und Weiterbildung und leisten einen wichtigen Beitrag zur Professionalisierung des gesamten Arbeitsbereiches der „Sozialen Arbeit mit Fußballfans“. (mehr …)


15 MitarbeiterInnen absolvieren Fortbildung zum Thema „Leitung – Was es heißt, Chef*in zu sein“

Nachdem es bereits im November 2016 einen ersten Workshop für die Funktionsgruppe der ProjektleiterInnen gegeben hat, wurde über das Jahr hinweg unter Berücksichtigung der Rückmeldungen sowie des angemeldeten Bedarfes eine Vertiefung seitens der LAG-Fanprojekte-NRW konzipiert.

Von Dienstag bis Donnerstag (5.-7.12.) trafen sich im SportCentrum Kamen-Kaiserau 15 MitarbeiterInnen aus verschiedenen Standorten zur diesjährigen Leitungsfortbildung. Im Rahmen des Fortbildungsprogramms „Praxis, Transfer, Wissen“ bietet die LAG vielfältige Möglichkeiten, theoretisches Fachwissen zu vertiefen, aber auch konkrete Ansätze und Methoden für das berufliche Handeln kennen zu lernen und mit einem hohen Praxisbezug anzuwenden.

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Fortbildung

Die Angebote sollen unterstützen, sich im beruflichen Alltag kontinuierlich weiterzubilden und für zukünftige Herausforderungen gerüstet zu sein. Das jährlich erscheinende Programm PRAXIS/TRANSFER/WISSEN enthält zum einen…


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